Während das Lektorat am Text schleift und feilt und entfehlert, stapfe ich unterm Siegfriedfelsen durch die Reihen der Weinstöcke, tummle mich auf den Kiesbänken des Rheins bei Rhöndorf und wandere über die Sieben Berge, während sich Wölkchen kondensierten Atems vor meinem Mund bilden und ich immer wieder auf ein Heißgetränk in eine der Wirtschaften einkehre, um die klammen Finger aufzuwärmen. „Zaunkönige“ wird etliche Illustrationen enthalten, nicht wenige davon Landschaftszeichnungen von den Schauplätzen, die ich direkt vor Ort aufs Papier werfe. Es macht große Freude, aber August oder September wäre, glaube ich, eine bessere Zeitwahl gewesen als Mitte Oktober… aber als es schön warm war, war der Füllfederhalter noch ganz mit dem Manuskript beschäftigt. Nun denn, heißer Kakao mit viel Sahne kann einiges!