1. KulturSalon: „Dämonenwall“ in ganzer Gänze

Titel: 1. KulturSalon: „Dämonenwall“ in ganzer Gänze
Datum: 18.08.2018
Zeit:15:00 - 21:00
Ort: Eisenhütte Abentheuer
Mühlenbergstraße 1
55767 Abentheuer



Kurzbeschreibung:

Auftaktveranstaltung des abentheuerlichen KulturSalons: Die neue Hunsrück-Novelle „Dämonenwall“ (VÖ 1/2019) wird vom Autor vollständig vorgetragen – jep! – aber keine Sorge, dieser Literaturmarathon wird mit Ausstellung, Spaziergängen, gutem Essen, Wein und Musik zu einem ganz besonderen Vergnügen.




Im geschichtsträchtigen Montanindustrie-Denkmal Eisenhütte Abentheuer werden wir „SalonKultur“ in der Tradition des 18. und 19. Jahrhunderts veranstalten.
Die Auftakt- und Pilotveranstaltung findet am 18. August mit einem ganz besonderen Literatur- und Kunstevent statt.

Der Autor und Künstler Norman Liebold stellte im Juni die Novelle “Dämonenwall” fertig, die sich um den Fund der Götterstatue in Hottenbach dreht, die am 24. Juni dem Museum Birkenfeld übergeben wurde und jetzt dort ausgestellt ist. Der Verlag “Edition Roter Drache” wird diese Erzählung im Januar 2019 als Hardcover mit Illustrationen Liebolds herausbringen, und im ersten KulturSalon wird das Publikum die einmalige Möglichkeit erhalten, die Geschichte nicht nur vollständig, sondern auch dort zu hören, wo einzelne Szenen wirklich spielen. In drei Teilen von je etwa einer dreiviertel Stunde mit auflockerndem Programm dazwischen, laden wir zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis ein.

Das Herrenhaus der Abentheuer Hütte, eine Villa aus dem Jahr 1716, bietet zusammen mit dem verwunschenen, geschichtsträchtigen Ambiente des Industriedenkmals eine stimmungsvolle Kulisse, um die Tradition der Kultursalons wiederzubeleben. Wir gestalten ein intensives Kulturerlebnis, das über einen Nachmittag und Abend reicht und entspanntes Zusammensein mit dem Erleben von Kunst, Literatur und Musik verschmilzt.

Nach der Lesung werden Kampf und Liebold gemeinsam ein Stück Magie zum Leben erwecken, indem sie – ein ganz besonderes Erlebnis in der einbrechenden Dunkelheit – Metall schmelzen und gießen. Niemand vergißt so schnell den Anblick, wenn aus dem rotglühenden Tiegel das flüssige Metall in die Form rinnt, um dort zu etwas Neuem zu erstarren. Das ist um so faszinierender, als dass das Publikum das Giessen in literarischer Form bereits in der Lesung erleben konnte.

Zum Ablauf
Nach dem ersten Lesungsteil wird zu einem Spaziergang über das Gelände eingeladen, wobei am Weiher Kaffee und regional-saisonale Leckerbissen gereicht werden. Hier ist Raum für Entspannung und Kennenlernen der Künstler.
Darauf folgt der zweite Abschnitt der Lesung, der gegen halb sieben endend in das Abendessen überleitet. In ungezwungener Atmosphäre wird hier Wert auf saisonale, regionale Speisen und die Kooperation mit ansässigen Produzenten und Gastronomen gelegt.
Nach dem Abendessen folgt der dritte Teil des Kulturprogramms. Der Abend sich in lockerem Zusammensein aus, der viel Raum für Kennenlernen und Gespräche bietet.
Den Abschluss bietet eine Gußvorführung, ein magisches und atemberaubendes Erlebnis, das um so mehr interessant ist, als dass das Gießen von Bronze Teil von Liebolds Erzählung ist.

Zur Erzählung “Dämonenwall”
Liebold nahm die realen Eckpunkte um das Finden und Restaurieren der Götterstatue von Hottenbach, um daraus eine ausschweifende, phantastische Geschichte zu stricken, die im Nationalpark Hunsrück-Hochwald spielt, so auf dem Vorkastell bei Börfink, dem Gelände der Eisenhütte Abentheuer, in Hottenbach bei Bundenbach, in Trier und im Landesmuseum Birkenfeld. Er webt Märchen und Mythen wie die von der Prinzessin vom Vorkastell ein wie auch wirkliche Geschehnisse wie die Flutkatastrophe im Fischbachtal oder die Geschichte der Industriekultur im Hunsrück. Und nicht zuletzt die geschichtlichen Ereignisse, die zum Verschwinden der keltischen Kultur führten. Was daraus entstand, ist eine fesselndes und ein wenig unheimliches Stück phantastische Literatur, die erzählt, wie römische Priester im Auftrag Caesars einen unsterbliches Wesen in die Statuette binden, um mit ihrer Hilfe den Sieg über die Kelten davon zu tragen, dadurch jedoch einen Fluch über die westliche Zivilisation bringen. Ein Fluch, der bis heute fortwirkt und erst durch die Hilfe der keltischen Quellgöttin Aventia gebrochen werden kann, die unter dem Vorkastell schläft. Atemlos erzählt mit zwingenden Bildern stürzen Leser und Hörer in eine mythische Welt, in der sie zwischen den Ereignissen um die Zeitwende und dem heute hin und her geworfen nicht zuletzt auch wissenschaftliche Fakten erfahren, sondern auch ein Plädoyer für Naturschutz und Nachhaltigkeit.

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