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„Dämonenwall“ – Ankündigung

Nahezeitung, 19.07.2018, S. 18
Nahezeitung, 19.07.2018, S. 18

Januar ist Dämonenmond

Erste grobe Idee für das Artwork von "Dämonenwall"
Erste grobe Idee für das Artwork von „Dämonenwall“

„Dämonenwall“ erscheint mit vielen Zeichnungen aus meiner Feder Ende Januar bei Edition Roter Drache.

Auf der Premierenlesung von „Azurit“ (erschienen in Christian von Asters wunderbarer Anthologie „Boschs Vermächtnis“ im März diesen Jahres) kam der Leiter des Landesmuseums Birkenfeld auf mich zu und erzählte, dass um die Sonnwende herum eine Götterstatue dem Museum zu Ausstellungszwecken übergeben würde, die bei Hottenbach gefunden worden war. Und ob ich da nicht eine solch schöne Lesung halten könne. 

Eigentlich wollte ich eine nette Kurzgeschichte zum Thema machen, aber bei einem Spaziergang auf dem Ringwall von Otzenhausen durchfuhr mich eine ziemlich unpassende Geschichtenidee, von der sich – verdammt! – der Museumsleiter auch noch begeistern ließ. Bei den Recherchen sank ich immer tiefer ein, um schließlich, nach erstaunlich kurzer Zeit, das Manuskript abzuschließen und keine Kurzgeschichte in der Hand zu halten – sondern mehr etwas wie eine längere Novelle mit dem Titel „Dämonenwall“. Die Ereignisse um die Götterstatue von Hottenbach sind zwar durchaus Teil der Erzählung, aber letztlich entstand ein umfängliches Etwas aus dem Bereich Phantastik, das irgendwie rote Drachen mag

Das phantastische Dings und ich freuen uns darüber, dass „Dämonenwall“ Ende Januar 2019 als Hardcover bei EDITION ROTER DRACHE erscheinen wird. Und ich freue mich noch mehr, weil ich nicht nur das Titelbild, sondern es auch noch selbst zu illustrieren die Möglichkeit habe. Die ersten Skizzen entstanden schnell mit wachsender Begeisterung und es ist mir eine höchliche Ehre, nunmehr zum Clan des Roten Drachen zu gehören, bei dem ja bereits einige der „Familie“ sind.

 

 

Abentheuer

Wieder im Blog: In den letzten Monaten sahen Sie an dieser Stelle den Inhalt der Autorenseite auf Facebook gespiegelt. Dank der neuen DSVO ist dies eine haarige Sache geworden und ich kehre zum „manuellen“ Blog zurück, der jetzt natürlich eine Lücke von über einem Jahr aufweist. Auch die Terminseite wird aus diesem Grund wieder händisch gepflegt.

Daher die kürzest-Zusammenfassung, was in der Zwischenzeit geschehen ist: Nach einer wahren Odyssee, die im Herbst ’16 im Siebengebirge begann, nach Köln führte und mit wahrlich abent(h)euerlichen Stationen in der Eisenhütte Abentheuer letzten September ihren Höhepunkt erreichte, bin ich nunmehr nicht nur dem Namen nach ein Abent(h)eurer geworden und sitze im tiefsten Hunsrück im Nationalpark Hunsrück-Hochwald.

Die erste Geschichte habe ich in meiner neuen Spielwiese bereits veröffentlicht: Im März erschien „Azurit“ in der Bosch-Anthologie „Boschs Vermächtnis – Geschichten aus dem Garten der Lüste„, die von meinem lieben Freund und Kollegen Christian von Aster herausgegeben und von „Edition Roter Drache“ veröffentlicht wurde.

Die Geschichte schrieb ich unter denkbar phantastischen Bedingungen, während ich eine riesige Skulptur in der Druckluftkammer am Florinsmarkt in der Koblenzer Altstadt schuf und über 7 Wochen in einem 1000-jährigen Kellergewölbe hauste.

Die zweite Geschichte, die ich im Hunsrück ansiedelte, ist inzwischen fertig. Sie dreht sich um den archäologischen Sensationsfund einer römischen Götterstatue und strickt daraus eine phantastische Erzählung um Kelten, Römer und Dämonen.

 

 

Derweil arbeite ich nach langer Unterbrechung wieder an „Zwergenbinge“ und strebe endlich dem Ende entgegen, das er seit 2014 sehnlichst erwartet.

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