Schlagwort: Zwergenbinge

Es zwergelt in Fischbach voller roter Drachen

Hochofen Abentheurer Hütte
Hochofen Abentheurer Hütte

„Zwergenbinge“ erscheint am 21. März 2019 bei Edition Roter Drache mit vielen Zeichnungen aus meiner Feder.

Die Geschichte meines aktuellen Romanprojekts „Zwergenbinge“ ist fast so bewegt wie meine eigene in den Jahren, an dem ich an ihm arbeitete – und er läuft langsam „Krähe und Nachtigall“ den Rang ab, das Buch zu werden, an dem ich am längsten schrieb. Selbst den bemerkenswerten Ortswechsel des „Siebengebirgstintenfuchses“ zum „Abent(h)eurer“ machte es nicht zur mit, sondern trägt sogar ein wenig Schuld daran.
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Abentheuer

Wieder im Blog: In den letzten Monaten sahen Sie an dieser Stelle den Inhalt der Autorenseite auf Facebook gespiegelt. Dank der neuen DSVO ist dies eine haarige Sache geworden und ich kehre zum „manuellen“ Blog zurück, der jetzt natürlich eine Lücke von über einem Jahr aufweist. Auch die Terminseite wird aus diesem Grund wieder händisch gepflegt.

Daher die kürzest-Zusammenfassung, was in der Zwischenzeit geschehen ist: Nach einer wahren Odyssee, die im Herbst ’16 im Siebengebirge begann, nach Köln führte und mit wahrlich abent(h)euerlichen Stationen in der Eisenhütte Abentheuer letzten September ihren Höhepunkt erreichte, bin ich nunmehr nicht nur dem Namen nach ein Abent(h)eurer geworden und sitze im tiefsten Hunsrück im Nationalpark Hunsrück-Hochwald.

Die erste Geschichte habe ich in meiner neuen Spielwiese bereits veröffentlicht: Im März erschien „Azurit“ in der Bosch-Anthologie „Boschs Vermächtnis – Geschichten aus dem Garten der Lüste„, die von meinem lieben Freund und Kollegen Christian von Aster herausgegeben und von „Edition Roter Drache“ veröffentlicht wurde.

Die Geschichte schrieb ich unter denkbar phantastischen Bedingungen, während ich eine riesige Skulptur in der Druckluftkammer am Florinsmarkt in der Koblenzer Altstadt schuf und über 7 Wochen in einem 1000-jährigen Kellergewölbe hauste.

Die zweite Geschichte, die ich im Hunsrück ansiedelte, ist inzwischen fertig. Sie dreht sich um den archäologischen Sensationsfund einer römischen Götterstatue und strickt daraus eine phantastische Erzählung um Kelten, Römer und Dämonen.

 

 

Derweil arbeite ich nach langer Unterbrechung wieder an „Zwergenbinge“ und strebe endlich dem Ende entgegen, das er seit 2014 sehnlichst erwartet.

Nachrichten aus „Zwergenbinge“

2015-01-29_zweHerbst vorletzten Jahres flatterten mir die „Zaunkönige“ in den Schädelkasten und tschilpten dermaßen laut, dass ich nicht umhin kam, alles stehen und liegen zu lassen, um mich dieser Erzählung zu widmen. Anfangs dachte ich noch, die lustigen kleinen Piepmätze wären schnell zufrieden gestellt, so dass ich mich nach vier, fünf Wochen Siegfriedfelsen-Kletterei  wieder dem Roman zuwenden könnte, an dem ich seit Winter 2013 sitze. Wer konnte auch ahnen, dass der Zaunkönig-Schwarm nur so harmlos tat und hinter ihm breit grinsend Fafnir in seinem Drachenloch hockte, sehr erpicht darauf, ausgiebige Gespräche mit mir zu führen – über ein Jahr lang, bis sein Buch dann Ende letzten Jahres endlich fertig und draussen war?

Der Roman, bei dem ich twitschernd-frech gestört wurde, war im Herbst 2014 bereits zu mehr als drei Vierteln abgeschlossen. Mich wieder in seine völlig anders gelagerte Erzähl- und Stilwelt wieder einzufinden, hat ein wenig gedauert. Aber hat auch viel Freude gemacht. Er liest sich noch so gut, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Ich bin wieder hinabgestiegen durch die Ofenkaulen und tief, tief unter den Berg nach Zwergenbinge. Ein harter Sprung ins kalte Wasser – von einem realistisch-politsatirischen Dokuroman ins Herz von Anderwelt an die Wasser phantastischer Erzählung. Die Welt hat mich jedoch nach dem ersten tiefen Luftholen wieder ganz gefangen genommen und ich freue mich sehr auf die Arbeit, nicht zuletzt auch an der üppigen Bilderwelt, die rings um den Märchenroman entstehen wird.

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