Norman Liebold

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Norman Liebold, Jahrgang 1976, ist ein deutscher Schriftsteller, Schauspieler und Künstler.
In erster Linie veröffentlicht er erzählende Literatur der Formen Roman, Novelle, Kunstmärchen, Erzählung und Kurzgeschichte, aber auch Theaterstücke und Hörspiele. Die Genres reichen von Gesellschaftsroman und Kriminalliteratur auf der einen und Phantastische Erzählungen bis hin zu Horror auf der anderen Seite, wobei Liebold die Genres vermischt und mit ihnen spielt. Als Literaturwissenschaftler ironisiert er die Klischees der jeweiligen Genres mit viel Humor.
Auffallend sind die ausgefeilte Sprache, die reiche Bilderwelt und die fundierten Kenntnisse der beschriebenen Umstände.

Liebold trägt seine Literatur seit mehr als zwanzig Jahren öffentlich vor und gilt als hervorragender Sprecher und Schauspieler, dem es bei seinen Veranstaltungen nicht zuletzt auch um eine gute Unterhaltung seines Publikums geht. Seine Lesungen werden als eine Mischung aus Theater, Lesung und Konzert beschrieben. Er arbeitet dabei mit professionellen Musikern zusammen und spielt selbst ein wenig Klarinette, Saxophon und Flöte.

Aus einer Künstlerfamilie kommend illustriert er seine Bücher selbst oder in Kooperation mit anderen Künstlern. Sein bevorzugter Stil lehnt sich an den Jugendstil und keltische Ornamentik an und verbindet sie mit realistischer Darstellung.

Als Gegengewicht zu diesen stark intellektuell-geistigen Arbeiten übt Liebold verschiedene Tätigkeiten im Bereich des Alten Handwerks aus und schafft Objekte in seinem Atelier, die zwischen Kunst und Kunsthandwerk changieren. Die Arbeit mit den Händen ist ihm wichtig, um sich erden zu können. In der Hauptsache entstehen dabei Sattlerarbeiten, die er mit den Motiven seiner Zeichnungen punziert und verschiedenste Objekte in Bronze, Silber und anderen Metallen.

 


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Zombies für „The Dandy is Dead“

Katharina Theine: Parzifal
Katharina Theine: Parzifal

Während ich kopfdurchblasend und keuchend die Gipfel des Salzkammergutes erklomm – voller Dankbarkeit für dieses fünftägige Geschenk, das mir von allerliebsten Lieben gemacht wurde – entstand die Story für die „Basement Tales„. Ebenwelche sind ein absolut liebenswerte Projekt von Tom Becker aus Saarbrücken in seinem frisch geschlüpften Verlag „The Dandy is Dead„. Neue „Weird Tales“ für Deutschland, sozusagen, dem ich nicht nur allergrößtes Glück wünsche und Erfolg, sondern dass ich auch gerne geschichtentechnisch unterstütze. Toms Begeisterung („die Geschichte ist der HAMMER“) hat mich sehr gefreut, offenbar habe ich mit entscheidungsunfreundlichen Zombies und überaus gehirnverknotenden Situationen seinen Geschmack getroffen. Für mich selbst nebenbei eine besondere Geschichte, in der ich mich selbst zitiere, bzw. richtiger, den Faden eines meiner Lieblingsbücher aufnahm: Die „Spaltenzungen“. In den letzten Monaten nämlich hatte ich nicht selten das Gefühl, in meinem eigenen, überaus surrealen und verstörenden eigenen Roman aufgewacht zu sein.

„Parzifal“ erscheint in den „Basement Tales“ Vol. 2 im Dezember.

 




„Dämonenwall“ – Ankündigung

Nahezeitung, 19.07.2018, S. 18
Nahezeitung, 19.07.2018, S. 18



Es zwergelt in Fischbach voller roter Drachen

Hochofen Abentheurer Hütte
Hochofen Abentheurer Hütte

„Zwergenbinge“ erscheint am 21. März 2019 bei Edition Roter Drache mit vielen Zeichnungen aus meiner Feder.

Die Geschichte meines aktuellen Romanprojekts „Zwergenbinge“ ist fast so bewegt wie meine eigene in den Jahren, an dem ich an ihm arbeitete – und er läuft langsam „Krähe und Nachtigall“ den Rang ab, das Buch zu werden, an dem ich am längsten schrieb. Selbst den bemerkenswerten Ortswechsel des „Siebengebirgstintenfuchses“ zum „Abent(h)eurer“ machte es nicht zur mit, sondern trägt sogar ein wenig Schuld daran.
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