Norman Liebold

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Norman Liebold, Jahrgang 1976, ist ein deutscher Schriftsteller, Schauspieler und Künstler. In erster Linie veröffentlicht er erzählende Literatur der Formen Roman, Novelle, Kunstmärchen, Erzählung und Kurzgeschichte, aber auch Theaterstücke und Hörspiele. Die Genres reichen von Gesellschaftsroman und Kriminalliteratur auf der einen und Phantastische Erzählungen bis hin zu Horror auf der anderen Seite, wobei Liebold die Genres vermischt und mit ihnen spielt. Als Literaturwissenschaftler ironisiert er die Klischees der jeweiligen Genres mit viel Humor. Auffallend sind die ausgefeilte Sprache, die reiche Bilderwelt und die fundierten Kenntnisse der beschriebenen Umstände.

Liebold trägt seine Literatur seit mehr als zwanzig Jahren öffentlich vor und gilt als hervorragender Sprecher und Schauspieler, dem es bei seinen Veranstaltungen nicht zuletzt auch um eine gute Unterhaltung seines Publikums geht. Seine Lesungen werden als eine Mischung aus Theater, Lesung und Konzert beschrieben. Er arbeitet dabei mit professionellen Musikern zusammen und spielt selbst ein wenig Klarinette, Saxophon und Flöte.

Aus einer Künstlerfamilie kommend illustriert er seine Bücher selbst oder in Kooperation mit anderen Künstlern. Sein bevorzugter Stil lehnt sich an den Jugendstil und keltische Ornamentik an und verbindet sie mit realistischer Darstellung.

Als Gegengewicht zu diesen stark intellektuell-geistigen Arbeiten übt Liebold verschiedene Tätigkeiten im Bereich des Alten Handwerks aus und schafft Objekte in seinem Atelier, die zwischen Kunst und Kunsthandwerk changieren und trotzdem praktischen Gebrauchswert haben. Die Arbeit mit den Händen ist ihm wichtig, um sich erden zu können. In der Hauptsache entstehen dabei Sattlerarbeiten, die er mit den Motiven seiner Zeichnungen punziert und verschiedenste Objekte in Bronze, Silber und anderen Metallen.




artwork_patentsache_fertig2-001 Liebolds neuer Streich ist (nicht zufällig) am ersten April erschienen. Sie ist der Auftakt zu seinem Novellenband "Grenzgänger", der nach "Zwergenbinge" seine Vollendung erfahren wird. Ist "Zwergenbinge" überbordende Phantastik, die Tolkien, Steampunk, Magie und die Mythen des Siebengebirges mit Marx verschmilzt, wird "Grenzgänger" brutal realistisch und kritisch. Liebold bringt die meisten der einzelnen, insgesamt sieben Novellen, zeitnah an ihrem Entstehen als Hörbuch heraus, so daß im Frühjahr '18 mit der Hardcover-Ausgabe auch das Hörbuch parat steht. "Patentsache" ist die erste und reißt die Themen von "Grenzgänger" - Überwachung, Mißbrauch von Staatsgewalt, Folgen der innerdeutschen Spaltung und die Frage, wo Normalsein anfängt und Irrsinn aufhört, in der Vision an, dass die Staatssicherheit der DDR 1984 das Internet erfand - für ihre Zwecke.
 

 

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