Norman Liebold

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Norman Liebold, Jahrgang 1976, ist ein deutscher Schriftsteller, Schauspieler und Künstler. In erster Linie veröffentlicht er erzählende Literatur der Formen Roman, Novelle, Kunstmärchen, Erzählung und Kurzgeschichte, aber auch Theaterstücke und Hörspiele. Die Genres reichen von Gesellschaftsroman und Kriminalliteratur auf der einen und Phantastische Erzählungen auf der anderen Seite, wobei Liebold die Genres vermischt und mit ihnen spielt.

Liebold trägt seine Literatur seit mehr als zwanzig Jahren öffentlich vor und gilt als hervorragender Sprecher, dem es bei seinen Veranstaltungen nicht zuletzt auch um eine gute Unterhaltung seines Publikums geht. Seine Lesungen werden als eine Mischung aus Theater, Lesung und Konzert beschrieben.

Aus einer Künstlerfamilie kommend, illustriert er seine Bücher selbst oder in Kooperation mit anderen Künstlern. Sein bevorzugter Stil lehnt sich an den Jugendstil und keltische Ornamentik an und verbindet sie mit realistischer Darstellung.

Als Gegengewicht zu diesen stark intellektuell-geistigen Arbeiten übt Liebold verschiedene Tätigkeiten im Bereich des Alten Handwerks aus und schafft Objekte in seinem Atelier, die zwischen Kunst und Kunsthandwerk changieren. Die Arbeit mit den Händen ist ihm wichtig, um sich erden zu können. Unter anderem schafft er Schmuck und Objekte in Bronze, Silber und anderen Metallen, punzierte Sattlerarbeiten und verschiedene Skulpturen.

Was nach vielen Hochzeiten klingt, auf denen Liebold tanzt, stellt sich bei genauerem Hinsehen als ein übergreifender Werkgedanke heraus, der alle seine Tätigkeiten miteinander verbindet.

 


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Nächste Lesungen


Datum Veranstaltung
27.03.2019 - 30.04.2019 Ausstellung im Zauberwald-Haus
Galerie Zauberwaldhaus, Hattgenstein

Vom 27. März bis zum 30. April werden Norman Liebolds künstlerische Arbeiten – insbesondere die Illustrationen zu „Dämonenwall“ (Erscheinungstermin: 31. Januar) und „Zwergenbinge“ (Erscheinungstermin 21. März) – in der Galerie im Zauberwaldhaus zu Hattgenstein zu sehen sein.

26.04.2019 Zwergenbinge im Zauberwald
Galerie Zauberwaldhaus, Hattgenstein

Autorenlesung von Norman Liebolds neuestem Roman „Zwergenbinge“ in der Ausstellung der Orginalillustrationen.

01.06.2019 Steampunk in der Eisenhütte Abentheuer
Eisenhütte Abentheuer, Abentheuer

Mit „Alternative Heimat/en“ wird die Eisenhütte Abentheuer zum Schauplatz eines Literturfestes, das sich ganz dem Genre Steampunk widmet – Größen wie Anja Bagus, Christian von Aster und Norman Liebold sowie weitere Autoren und Highlights eröffnen Visionen einer Welt, deren Industrialisierung anders verlaufen ist und stellen die Frage, wie es heute in der Eisenhüttenregion aussehen könnte.

03.06.2019 Storz, Ziegenmeyer & Liebold harzig nebulös
Altes Reformhaus, Bad Sachsa

Es erwarten Sie zwei begnadete Autoren und die Eröffnung einer analogen Fotoausstellung mit Motiven rund um Bad Sachsa.
Anders gesagt:
Kunst trifft Kunst!

08.06.2019 Wave-Gotik-Treffen: Dämonenwall
Heilandskirche, Leipzig

Dämonenwall – ein Tanz zwischen Sozialkritik, Horror, Indiana Jones und keltischen Mythen, der auch den Humor nicht zu kurz kommen läßt.


Neuigkeiten aus dem lieBLOG



 

Zwerge, Zauberwälder und Dämonen: Zwergenbinge erschienen, Ausstellung eröffnet.

Frisch eingetroffen nach jahrelanger Arbeit daran: Zwergenbinge, erschienen im Hause Edition Roter Drache.

Es war schon ein bemerkenswertes Gefühl, als kurz vor der Premierenlesung im Drachenwinkel zu Dillingen das Paket von Edition Roter Drache mit „Zwergenbinge“ darin ankam. Es ist wirklich schön geworden, und es mag Zeiten in den letzten Jahren gegeben haben, da glaubte ich nicht mehr wirklich daran, dass mein Abenteuer „zwischen ‚Der Kleine Hobbit‘ und Marx‘ ‚Kapital'“ je das Licht der Welt erblicken würde. Seit 2014 schrieb ich daran, hielt Vorpremieren-Lesungen im Schloß Drachenburg (Siebengebirge), in Köln, in der Nationalparkkirche Muhl, in Dillingen gleich bei der großen Eisenhütte und in Abentheuer in der ehemaligen. Der Roman zog sage und schreibe 8 Mal mit mir um und wechselte 3 Mal seine Handlungsschauplätze, bis er sich endlich in der Eisenhütte Abentheuer und im Kupferbergwerk Fischbach niederließ.

09. März 2019: Caspar Kampf und ich gießen anläßlich der offiziellen Vorpremiere (im Beissein des Fernsehens) von „Zwergenbinge“ unter Tage am Handlungsschauplatz Kupferberg Fischbach.

Jedenfalls: Es ist am 05.04. erschienen mit einer Menge Illustrationen aus meiner Feder darin, die aktuell (bis zum 30.04.2019) in der Galerie Zauberwaldhaus in Hattgenstein zusammen mit denen aus „Dämonenwall“ und einer ganzen Reihe von neuen Skulpturen ausgestellt sind. Hier eine kleine Auswahl.

Nach der Riesenskulptur in der Druckluftkammer (11/2017-12/2018), zwei Romanen (Dämonenwall 2/2019, Zwergenbinge 4/2019), einigen Kurzgeschichten (u.a. „Parzifal“ in „Sperrgebiet“ (Basement-Tales Vol.2) und der Eröffnung der aktuellen Ausstellung halte ich inne, beschaue mir alles genau und entscheide, durch welche Türen ich nunmehr gehen möchte und welche ich Pfade ich meide.




Die Zwerge kommen!

Das Manuskript ist abgeschlossen, der Text im Lektorat, und ich sitze mit flitzender Feder an den Illustrationen. „Zwergenbinge“, das Fantasy-Abentheuer zwischen „Kleinem Hobbit“ und Marx‘ „Kapital“, an dem ich seit 4 Jahren arbeite, erscheint pünktlich zur Premiere bei den Saarländer Literaturtagen „erLesen“ am 05.04.. Hardcover, 270 Seiten, von mir selbst illustriert. Drucklegung ist am 8. März. Und das wird mit einer ganz besonderen Vorpremiere und Ur-Lesung gefeiert: In Kooperation mit dem Kupferbergwerk Fischbach (wo der Roman in weiten Teilen spielt, bzw. genauer unter dem Bergwerk in den Hallen Zwergenbinges) und der Eisenhütte Abentheuer (wo die Rahmenhandlung verortet ist) mache ich die vielleicht krasseste Lesung bisher. Sie findet am 09. März um 18:30 Uhr statt. Und zwar im Bergwerk unter Tage. Die unglaubliche Akustik macht mir Vorfreude, dort nicht nur zu lesen, sondern auch meine Instrumente auszupacken, diesmal nehme ich wohl auch das Saxophon mit. Und Caspar Kampf und ich werden – ich kann es kaum glauben – dort unter dem Berg für die Zuschauer Bronze gießen. Nicht nur das: wir schmelzen Kupfer aus dem Berg im Berg.
Ein paar Karten sind noch verfügbar.




„Dämonenwall“ vollendet und in Druck

Liebolds erster Hunsrück-Roman erscheint am 1. Februar 2019 bei Edition Roter Drache. Nach „Azurit“ (erschienen in: von Aster, Christian (Hrsg.): Boschs Vermächtnis. Geschichten aus dem Garten der Lüste. Remda-Teichel, März 2018) die zweite Veröffentlichung, die der Autor und Künstler in seiner neuen Wahlheimat verortet. Nicht zuletzt neben der wundervollen Natur des Nationalparks Hunsrück-Hochwald und des besonderen Menschenschlags war es auch die geschichtliche Dimension dieses Landstrichs, die Liebold 2017 so fesselte, dass er kurzentschlossen sein Sack und Pack nahm und von Köln nach Abentheuer in das Industriedenkmal Eisenhütte Abentheuer umsiedelte. „Dämonenwall“ dreht sich daher folgerichtig um einen 2017 hier geschehenen archäologischen Sensationsfund einer 2000 Jahre alten römischen Statuette, um daraus eine genreübergreifende Erzählung mit sehr viel Phantastik und Humor zu stricken. Sein neuer Lebensmittelpunkt wird hier ebenso eingeflochten wie die Menschen, die Landschaft und mit Sicherheit auch etliche Erlebnisse, die der Autor hier hatte.
„Dämonenwall“ erscheint am 1. Februar 2019. Die Vorpremiere findet in Koblenz in der Druckluftkammer statt, die offizielle Deutschlandpremiere im Landesmuseum Birkenfeld, wo die Statuette ausgestellt ist.





 


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