Neustart von „Geschichten im Zauberwald“ am 15.03.23

Plakat für die Lesungsreihe „Geschichten im Zauberwaldhaus“ 2023

Am 15. März ist es endlich (wieder) soweit. Die „Geschichten im Zauberwald“ starten wieder. Die Lesungsreihe war über die Pandemie-Zeit ausgesetzt worden mit einer letzten Veranstaltung im Februar 2020. In diesem Sinne… können wir nicht einfach die Zahl hinter 202* ignorieren und wir machen einfach mit der Märzveranstaltung weiter?
Die Termine sind jeweils am dritten Mittwoch des Monats um 19:00 Uhr im Zauberwaldhaus zu Hattgenstein: 15.03., 12.04., 17.05., 14.06., 12.07., 16.08., 13.09., 11.10., 15.11., 13.12..

Der Neustart der Veranstaltungsreihe hat aber durchaus einige Neuerungen: Da auch die Lesereihe „TriLIT“, die Sascha Leidinger und ich in Trier gemacht haben, ein Opfer der Pandemie geworden ist, da der Veranstaltungsort in dieser Form nicht mehr existiert, machen Sascha und ich das jetzt in Hattgenstein, und es heisst (endlich) wieder…

LIEBOLD & LEIDINGER LADEN LITERATEN.

Natürlich auch immer mit viel Musik.

Tickets gibt es am nächste Woche bei TicketRegional (zu 7 Euro, die Plätze sind auf 23 begrenzt), und wir werden auch ein Abo einrichten (übertragbar, für alle 10 Veranstaltungen 60 Euro statt 70 Euro mit einem netten Extra dabei).

Welche Literarten Leidinger und Liebold wann begrüssen werden, ist gerade in Arbeit, aber zumindest eine Serie in der Serie steht schon fest: Da Corona für mich einen bewusst gesetzten Veröffentlichungs-Stau bedeutet hat, erblicken dieses Jahr vier (bzw., wenn man veränderte Neuauflagen mitrechnet fünf) neue Bücher das Licht der Welt, und zwar am: 21.03.2023 „Schattenlicht“, 21.06.2023 „Vermächtnis [Arbeitstitel]“, 01.11.2023 „GrenzGänger“ und 21.12.2023 „Sternenwesen [Arbeitstitel]“. Irgendwo dazwischen kommt noch „Opus Dei [Arbeitstitel]“, wenn ich es schaffe am 01.05. 2023 (aber ich möchte nichts versprechen). Die Vorpremieren finden immer am nächstgelegenen Termin im Zauberwald statt, also: „Schattenlicht“ – 15.03. / „Vermächtnis“ [AT] – 14.06. / „Grenzgänger“ – 11.10. und „Sternenwesen“ am 13.12.

Schattenlicht kommt am 21. März 2023

Cover von Liebold, Norman: „Schattenlicht“ (In Arbeit)

Nach dem coronabedingten Veröffentlichungsstau werden dieses Jahr mehrere Neuveröffentlichungen aus meiner Feder das Licht der Welt erblicken. Das erste wird „Schattenlicht“ sein, eine phantastische Novellensammlung, die jene Erzählungen zusammenfasst, die insbesondere in den abent(h)euerlichen Jahren entstanden sind, und die im Genre des Magischen Realismus die magische Welt in das Hier und Jetzt hereinbrechen läßt. Aber auch drei ältere Geschichten, die hier hierzu passen, haben hinein gefunden: „Carpe Noctem“, „Venusberg“ und „Der Kulturgeist“ aus dem inzwischen vergriffenen Novellenband „Der Kulturgeist“. Und natürlich sind auch einige Erzählungen mit dabei, die niegelnagelneu sind.

Das Buch erscheint offiziell am 21.03.2023. Am 15.02. lasse ich in meiner Auftaktlesung zur Wiedereröffnung meines kleinen Literatursalons im Zauberwaldhaus hineinschnuppern, indem ich zwei der Geschichten in Gänze vortrage, das ist zugleich die offizielle Vorpremiere.

Das Buch kann bereits vorbestellt werden. Es wird ein Hardcover mit etwa 210 Seiten und kostet 19.99 Euro. Ich freue mich sehr, dass neben meinen eigenen Illustrationen auch die Künstler Katharina Wersdörfer, Ralph Graf-Lichtenberg, Tanja Endres-Klemm, Wolfgang Behrendt und Nicole Huberty illustrative Arbeiten beisteuern und das Buch bereichern.

Wie bei jeder Neuveröffentlichung fertige ich in meiner Werkstatt wieder eine limitierte Sonderedition an. Dieses Mal in schwarzem Ziegenleder mit einer Applikation aus Bronze. Davon wird es 23 Stück geben, und sie kosten je 111 Euro.

Meldung nach Online-Abstinenz

Dekorierung des Hochaltars der Basilika zu Kornelinünster, Reichsabtei, in der 2. Vigil zu Altabt Albert Altenährs OSB Totenwache.

Am 24.11.2022 in den Abendstunden, als ich mit den Vorstadtphilosophen, Tanja Endres-Klemm und dem Fotografen Erhard Müller im Gemeindehaus zu Hattgenstein meine Geburtstags-Lesung für den nächsten Tag probte, um zwischendurch noch beim Hochstandbrand bei der Freiwilligen Feuerwehr Hattgenstein nach dem Rechten zu schauen, geruhte mein spiritueller Führer, Ersatzvater, Freund und verehrter Geistlicher Albert Altenähr OSB, Altabt der Reichsabtei der Benedektiner zu Kornelimünster, deren inoffizielles Mitglied zu sein ich seit 1998 die Ehre habe, das Zeitliche zu segnen und zu seinem Vater zu gehen. Er rief mich noch an an diesem Abend, offenbar vom Sterbebett aus, an, mit der Absicht, mir zum Geburtstag zu gratulieren. Oder in anderer Absicht – Alberts tiefgründiger Humor ist legendär, wie ich auf der Beerdigung eine Woche darauf erfahren durfte (nicht, dass ich überrascht gewesen wäre…). Das Paket, dass er mir hinterließ, enthielt neben einigen „Aufgaben“ auch einige schöne Geschenke, die mit Sicherheit in den nächsten Veranstaltungen zum Einsatz kommen werden: Albert schenkte mir meine erste Klarinette (1999) und vermachte mir über meinen hochgeschätzten Musikalienhändler Mathias Stein (Bonn), dem ich seit 1993 treuer Kunde bin, auch mein aktuelles heiliges Lieblingsstück, eine S-Klarinette aus dem 18. Jahrhundert, die, so die Legende, schon Alexander von Humboldt hat zum Klingen bringen lassen.

Alberts Briefe und seine „Aufgaben“ führten mich zwischen dem 06.12.22 und dem 06.01.23 satte 5.000km in einem Fiat Panda an diverse interessante Orte mit interessanten Begegnungen. Es war teuer. Es war… abenteuerlich. Ich hatte nette Aufenthalte in Polizeistationen, wurde überfallen, ausgeraubt, bin etliche Male mit leerem Tank in der Pampa liegen geblieben und habe… viel gelernt. Die Tatsache, dass ich über etliche Wochen weder Handy noch Ausweispapiere noch Geld hatte, lehrte mich, hilfsbereite Menschen von vernagelten Vo**ido*en zu unterscheiden, was auch zu einem nachhaltigen Aufräumen in meinem eigenen Bekannten- und Geschäftpartnerkreis führte.
Auch das Gehacktwerden auf einigen Kanälen, insbesondere Facebook, Instagram und WhatsApp, hatte einen deutlichen Lehrcharakter – auch wenn Meta mithin mich täglich erinnern zu müssen scheint, dass ich auf FB wieder aktiv werden solle, nehme ich davon Abstand: 8 Wochen ohne die „socialmedia haben interessanterweise meine Sozalkontakte intensiviert und führten zu schlichtweg mehr Zeit, um mich um die wesentlichen Dinge zu kümmern: Schreiben, Zeichen, Metallguss und Organisation der Veranstaltungen 2023.

So erscheint das nächste Buch, „Schattenlicht“, bereits am 21.03.23. Vorpremiere ist im Zauberwaldhaus zu Hattgenstein, am 15.03.2023, 19:00 Uhr. Ticket über Ticket Regional, die Plätze sind auf 23 begrenzt. Von „Schattenlicht“ wird es wieder 23 Sonderexemplare geben: Gebunden in schwarzes Ziegenleder, appliziert mit einer Bronze-Applikation aus meiner Werkstatt, Aktuell sind 6 Illustratoren am Buchprojekt beteiligt. Vorbestellungen wie üblich nach dem Muster: Wer zuerst „Piep!“ sagt, hat eine der Sondereditionen. Preis für die von mir handgebundenen Exemplare mit Bronze-Amulett ist 111 Euro per Stück (Amulett ist abnehmbar und schick als Halskette zu tragen, als Schlüsselanhänger oder in der persönlichen Glasvitrine).

Der Wolf im Garten

Text: Liebold, Norman: Der Wolf im Garten. In: ders.: Der Minnesängerkomplex. Siegburg 2003.
Live-Mitschnitt vom 20.11.2022, 16:00 Uhr, Burg Birkenfeld.

Ein Ast vom Baum des Lebens

Aus einer spontanen Aktion während der Proben für die Vorstellung „Vom Abent(h)euer in den Zauberwald“ heraus vertonten wir, die „Vorstadtphilosophen“ einen Text, den ich 1995 in Heiligenbösch unter der alten Bergulme schrieb. Vielen Dank an meine Mit-Vorstadtphilosophen: Adishesha Dasa alias Anderas Baumgardt (Bandleader, Bongos, Mundharmonika), Carlos (Schlagzeug), Volker (Gitarre), Gerlach (Gitarre).